07.02.2017 Jugendmedienschutz
Neue Allianz für mehr Sicherheit für Kinder im Internet
Unternehmen wie Facebook und Lego, Fernsehsender wie Super RTL, Telekomanbieter und NGOs haben am 07.02.2017, am internationalen "Safer Internet Day", gemeinsam mit EU-Kommission und dem Kinderhilfswerk Unicef eine freiwillige Selbstverpflichtung veröffentlicht, um schädliche Inhalte und schädliches Verhalten im Netz zu bekämpfen. Diese Vereinbarung ist Teil der Strategie der EU-Kommission, das Internet für Kinder sicherer zu machen.

Die Schaffung eines sicheren digitalen Umfelds für Kinder sei eine gemeinsame Verantwortung. Daher begrüße er die Selbstregulierungsinitiative verbunden mit hohen Erwartungen an die Arbeit der Allianz, um das Internet für Kinder sicherer und besser zu machen, sagte Andrus Ansip, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für den digitalen Binnenmarkt in Brüssel.

Heutzutage würden Kinder in eine zunehmend digitale Gesellschaft geboren und beginnen, das Internet zu einem immer früheren Zeitpunkt zu nutzen. Während Online-Aktivitäten ihr kritisches Denken stimulieren, könnten sie Gefahren ausgesetzt sein, die ihr Wohl und die Entwicklung schädigen könnten, so Ansip weiter.

Unter dem Motto "Be the change: unite for a better internet" hat die Europäische Kommission anlässlich des Safer Internet Day weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit aufgerufen. Millionen von Menschen in 120 Ländern sind dem Aufruf gefolgt. In Deutschland initiiert und koordiniert klicksafe die nationalen Aktivitäten und hat den Fokus auf Cybermobbing gelegt.

Unterzeichner der freiwilligen Selbstverpflichtung sind: ASKfm, BT Group, Deutsche Telekom, Facebook, Google, KPN, The LEGO Group, Liberty Global, Microsoft, Orange, Rovio, Samsung Electronics, Sky, Spotify, Super RTL, TIM (Telecom Italia), Telefónica, Telenor, Telia Company, Twitter, Vivendi, Vodafone, BBFC, Child Helpline International, COFACE, eNACSO, EUN Partnership, FOSI, FSN, GSMA, ICT Coalition, NICAM, Toy Industries of Europe und UNICEF.

Quelle: Europäische Kommission, Pressemitteilung vom 07.02.2017