22.03.2018 Kurzarbeiter- & Insolvenzgeld
Voß berichtet über insolvenzgeldfähige Bezüge
Kurznachricht zu "Insolvenzgeldfähige und nicht insolvenzgeldfähige Bezüge" von Guido Voß, original erschienen in: InsbürO 2018 Heft 4, 138 - 142. Der Autor berichtet über das Insolvenzgeld, insbesonder ...

Kurznachricht zu "Insolvenzgeldfähige und nicht insolvenzgeldfähige Bezüge" von Guido Voß, original erschienen in: InsbürO 2018 Heft 4, 138 - 142.

Der Autor berichtet über das Insolvenzgeld, insbesondere über Insolvenzgeldfähige und nicht insolvenzgeldfähige Bezüge. Insolvenzgeld ist eine Entgeltersatzleistung für Arbeitnehmer, die aufgrund der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers kein Entgelt erhalten haben. Der Anspruch auf Insolvenzgeld darf auch nicht gem. § 166 Abs. 1 SGB III ausgeschlossen sein. Insolvenzgeldfähig seien laufende Bezüge wie Lohn- und Gehalt, Arbeitgeberzuschüsse zu Versicherungen, Gewinnanteile und Überstundenzuschläge. Dazu kämen Arbeitgeberzuschüsse zu vermögenswirksamen Leistungen, Aufstockungsbeträge bei Altersteilzeit, Entgeltfortzahlungen im Krankheitsfall, Fahrtkosten, geldwerte Vorteile wie die Nutzung von Firmen-Pkw, Jubiläumszuwendungen und Kleidergelder. Außerdem seien auch einige Einmalzahlungen insolvenzgeldfähig, wie das Urlaubsgeld und Provisionen. Nicht insolvenzgeldfähig seien dagegen in der Regel Ansprüche, denen keine geleistete Arbeit des Arbeitnehmers gegenüberstünden. Dazu zählten arbeitgeberfinanzierte Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge und der Lohnsteuerjahresausgleich.

Dieser Beitrag wurde erstellt von RAin Beatrix Muhtz.