17.04.2018 Sonstige Hilfen zur Kinderpflege, Erziehung & Betreuung
Wieda erläutert die Bedeutung der Strategiekarte Hilfen zur Erziehung
Kurznachricht zu "Fachliche Unterstützung und strategische Weiterentwicklung Hand in Hand: Die "Strategiekarte Hilfen zur Erziehung" (HzE-Strategiekarte)" von Christina Wieda, original erschienen in: NDV 2018 Heft 4, 157 - 1 ...

Kurznachricht zu "Fachliche Unterstützung und strategische Weiterentwicklung Hand in Hand: Die "Strategiekarte Hilfen zur Erziehung" (HzE-Strategiekarte)" von Christina Wieda, original erschienen in: NDV 2018 Heft 4, 157 - 163.

Die Strategiekarte Hilfen zur Erziehung (HzE-Strategiekarte) wird in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung in verschiedenen Pilotkommunen (zum Beispiel Augsburg, Hamm, Ingolstadt) verwirklicht. Ziel ist insoweit die bestmögliche Förderung von Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft. Mit Hilfe der HzE-Strategiekarte kann vor allem die Situation der Gemeinde vor Ort im Hinblick auf die Kinder- und Jugendhilfe erfasst werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es einen Zusammenhang zwischen den Hilfen zur Erziehung und der SGB II-Quote in der Gemeinde gibt. Die Verfasserin erläutert den Aufbau der HzE-Strategiekarte. Hierbei wird zum Beispiel auf die Sozialstruktur, die Hilfedichte, die Leistungen und Ressourcen in der Gemeinde vor Ort abgestellt. Die Strategiekarte ist nur dann hilfreich, wenn alle relevanten Daten aus den verschiedensten Bereichen (beispielsweise SGB II-Daten, Hilfen nach dem SGB VIII) ordnungsgemäß und mit der entsprechenden Fachsoftware eingegeben werden. Nach einer Plausibilitätsprüfung der Daten müssen die professionellen Teams vor Ort die Daten analysieren und vor allem Auffälligkeiten bestimmen und ihre Arbeit neu strategisch ausrichten. Die Daten aus der HzE-Strategiekarte sind auch hilfreich für die Arbeit der Jugendhilfeausschüsse. Wichtig ist auch, dass die Daten der HzE-Strategiekarte in die Tätigkeit der Jugendämter sowie in die Haushaltsplanung der Gemeinden einfließen.

Dieser Beitrag wurde erstellt von RA Martin Funk.