20.05.2019 Ausländische Steuern
Schmierer berichtet über die neuen Hongkonger Verrechnungspreisregelungen
Kurznachricht zu "Neue Regeln zu Verrechnungspreisen in Hongkong" von RA Stefan Schmierer, original erschienen in: IWB 2019 Heft 9, 380 - 385. Der Autor berichtet über die neuen Verrechnungspreisregelun ...

Kurznachricht zu "Neue Regeln zu Verrechnungspreisen in Hongkong" von RA Stefan Schmierer, original erschienen in: IWB 2019 Heft 9, 380 - 385.

Der Autor berichtet über die neuen Verrechnungspreisregelungen in Hongkong. Bisher hatte es dort keine umfassenden Verrechnungspreisregelungen gegeben. Die neuen Vorschriften setzten die Vorschriften der OECD vom Oktober 2017 und die neuen Verrechnungspreisrichtlinien von 2017 fast unverändert um. Deswegen stellten sie für multinationale Regelungen keine Überraschung dar. Kleinere Hongkonger Unternehmen sind nicht betroffen, für sie wurden Ausnahmetatbestände geschaffen, berichtet der Autor. Auch wenn ein Unternehmen keine Geschäfte mit einem verbundenen Unternehmen durchführt, ist es nicht unbedingt verpflichtet, ein Local und ein Master File zu erstellen. Diese Pflicht kann nämlich entfallen, wenn der Gesamtumsatz im Steuerjahr unter ungefähr 22,6 Mio Euro liegt, das Vermögen der Gesellschaft am Ende des Steuerjahres unter diesem Betrag liegt oder die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Steuerjahr nicht über 100 lag. Für die Befreiung müssen zwei dieser drei Voraussetzungen vorliegen. Der Autor freut sich über diesen weiteren Schritt Hongkongs, der internationalen Gemeinschaft beim Kampf gegen Steuerhinterziehung und die Verschiebung von Firmengewinnen zu folgen und seinen Ruf als Steueroase abzuschütteln.

Dieser Beitrag wurde erstellt von RAin Beatrix Muhtz.