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27.02.2017 Mord
LG Berlin: Urteil wegen Mordes nach tödlichem Unfall bei einem illegalen Straßenrennen auf dem Berliner Kurfürstendamm
Die 35. Große Strafkammer des Landgerichts Berlin hat den 28-jährigen Hamdi H. und den 25-jährigen Marvin N. wegen Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Die Führerscheine der Angeklagten wurden eingezogen, die Fahrerlaubnisse lebenslang entzogen. mehr ...
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27.11.2015 Tötung auf Verlangen
Bundesrat billigt Sterbehilfegesetz
Die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung steht in Deutschland künftig unter Strafe. Der Bundesrat billigte in seiner Sitzung am 27.11.2015 ein entsprechendes Gesetz zur Einführung eines neuen Straftatbestandes - § 217 StGB. Das Gesetz wird am Tag nach seiner Verkündung in Kraft treten. mehr ...
06.11.2015 Tötung auf Verlangen
Bundestag regelt Sterbehilfe neu - Geschäftsmäßige Hilfe zum Suizid wird bestraft
Die Sterbehilfe wird in Deutschland neu geregelt. Der Bundestag entschied sich am 06.11.2015, für die Annahme eines von den Abgeordneten Michael Brand (CDU/CSU), Kerstin Griese (SPD), Kathrin Vogler (DIE LINKE) und Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen) und anderen fraktionsübergreifend initiierten Gesetzentwurfs (BT-Drs. 18/5373). Darin ist vorgesehen, geschäftsmäßige Suizidbeihilfe unter Strafe zu stellen und einen entsprechenden Paragrafen im Strafgesetzbuch zu schaffen. Davon betroffen sind Vereine, Organisationen und Einzelpersonen, die mit gewerbsmäßiger Absicht Suizidassistenz anbieten. Ihnen droht bei einer Verurteilung eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Angehörige oder dem Suizidwilligen nahestehende Personen, die im Einzelfall handeln, sind hingegen von der Strafandrohung ausgenommen. mehr ...
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14.02.2014 Tötungsdelikte & Aussetzung
Deckers, Fischer u.a. mit eigenem Vorschlag zur Reform der Tötungsdelikte
Kurznachricht zu "Zur Reform der Tötungsdelikte Mord und Totschlag - Überblick und eigener Vorschlag" von Rüdiger Deckers und Thomas Fischer und Stefan König und Klaus Bernsmann, original erschienen in: NStZ 2014 Heft 1, 9 - ... mehr ...
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15.11.2012 Tötung auf Verlangen
Bundesregierung will gewerbsmäßige Suizidhilfe verbieten
Die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung soll nach dem Willen der Bundesregierung unter Strafe gestellt werden. In einem Gesetzesentwurf (BT-Drs. 17/11126) schlägt sie die Schaffung eines neuen Straftatbestandes vor, der eine "abstrakt das Leben gefährdende Handlung" verbietet. Angehörige und den Suizidwilligen nahestehende Personen sollen hingegen, wenn sie lediglich als nicht gewerbsmäßig handelnde Teilnehmer an der Tat beteiligt sind, von der Strafandrohung ausgenommen werden. mehr ...
Weitere News
17.07.2018 Fahrlässige Tötung
LG Mönchengladbach: Urteil gegen Valerii Y. - Tödlicher Unfall auf der A 61
Die 2. große Strafkammer des Landgerichts Mönchengladbach hat das Urteil im Strafverfahren gegen Valerii Y. verkündet. Der Angeklagte wurde wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 10 Monaten verurteilt. Sein Führerschein wurde eingezogen und eine Wiedererteilungssperre von 4 Jahren verhängt. Die Verurteilung entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Das Urteil wurde von Staatsanwaltschaft und Verteidigung akzeptiert, die Vertreter der insgesamt vier Nebenkläger gaben zunächst keine Erklärung ab. Der Angeklagte befindet sich weiter in Untersuchungshaft. mehr ...
16.07.2018 Totschlag
Bedeutung der Eigengefährdung bei den Raser-Unfällen - Zopfs kommentiert die Urteile des BGH vom 01.03.2018
Kurznachricht zu "Die Eigengefährdung des "Rasers" als vorsatzkritischer Gesichtspunkt" von Prof. Dr. Jan Zopfs, original erschienen in: DAR 2018 Heft 7, 375 - 377. In den vom BGH mit den Urteilen vom < ... mehr ...
04.07.2018 Mord
BGH: Verurteilung im Plauener Mordfall von 1987 bestätigt
Der BGH hat die Verurteilung im Plauener Mordfall von 1987 bestätigt. mehr ...
04.07.2018 Mord
BGH: Verurteilung wegen Sich-Bereit-Erklärens zum Mord rechtkräftig
Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Gießen verworfen, durch das dieser wegen Sich-Bereit-Erklärens zum Mord zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden ist. mehr ...
28.06.2018 Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft
Expertenstreit über § 219a StGB
Die ganze Bandbreite der in der aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte um eine mögliche Streichung oder Änderung des Werbeverbots für Schwangerschaftsabbrüche im Paragrafen 219a des Strafgesetzbuches vertretenen Meinungen spiegelte die öffentliche Anhörung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz am 27.06.2018 wider. Die neun von den Fraktionen eingeladenen Sachverständigen aus Recht und Medizin sowie von Kirche und Gesellschaft beantworteten rund drei Stunden lang die Fragen der Abgeordneten, die bereits in der Plenardebatte über die drei Gesetzentwürfe von Linken, Grünen und FDP (BT-Drs. 19/93, BT-Drs. 19/630 und BT-Drs. 19/820) im Februar kontroverse und zum Teil emotionale Standpunkte vertreten hatten. mehr ...