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06.01.2016 Testament & Erbvertrag
OLG Hamm: ʺZettel-Testamenteʺ - Testament muss auf üblicher Schreibunterlage verfasst sein
Ein ernsthafter Testierwillen kann nicht feststellbar sein, wenn das vermeintliche Testament nicht auf einer üblichen Schreibunterlage, sondern auf einem Stück Papier oder einem zusammengefalteten Pergamentpapier errichtet worden ist. Unter Hinweis auf diese Rechtslage hat der 10. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm die erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts Lübbecke bestätigt, die die Erteilung eines auf der Grundlage zweier vermeintlicher Testamente beantragten Erbscheins abgelehnt hat. mehr ...
Weitere News
23.05.2017 Auslegung letztwilliger Verfügungen
Inwieweit können Umstände außerhalb des Testaments zu dessen Auslegung herangezogen werden? - ein Beitrag von Roth
Kurznachricht zu "Umstände außerhalb des Testaments bei Testamentsauslegung" von RA Wolfgang Roth, original erschienen in: NJW Spezial 2017 Heft 10, 295 - 295. Gegenstand des Beitrags ist die Auslegung ... mehr ...
03.05.2017 Ausgestaltung des Testaments
OLG Hamm: Drei-Zeugen-Testament setzt Todesgefahr voraus
Eine durch ein sog. Drei-Zeugen-Testament angeordnete Testamentsvollstreckung kann unwirksam sein, wenn nicht festgestellt werden kann, dass sich der Erblasser bei der Errichtung dieses Nottestaments tatsächlich in akuter Todesgefahr befand oder die drei anwesenden Zeugen von einer akuten Todesgefahr überzeugt waren. Das hat der 15. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm entschieden und damit den erstinstanzlichen Beschluss des Amtsgerichts - Nachlassgericht - Essen abgeändert. mehr ...
12.04.2017 Auflagen des Erblassers
Keim zur wirksamen Formulierung von Bedingungen im Testament
Kurznachricht zu "Bedingungen in Verfügungen von Todes wegen und ihre Tücken für die Nachwelt" von Notar Prof. Dr. Christopher Keim, original erschienen in: FamRZ 2017 Heft 7, 502 - 510. Keim befasst si ... mehr ...
09.03.2017 Ausgestaltung des Testaments
Müller erörtert, welche Kriterien bei einer Erbauseinandersetzung in einem Behindertentestament zu beachten sind
Kurznachricht zu "Erbauseinandersetzung beim Behindertentestament - ein Geschäft mit Risiken und Tücken" von RAin Dr. Gabriele Müller, original erschienen in: NotBZ 2017 Heft 3, 81 - 89. Die Autorin füh ... mehr ...
27.02.2017 Auslegung letztwilliger Verfügungen
Die Bedeutung der Andeutungstheorie bei der Ermittlung des Erblasserwillens - ein Beitrag von Roth
Kurznachricht zu "Andeutungstheorie und Ermittlung des Erblasserwillens" von RA Wolfgang Roth, original erschienen in: NJW Spezial 2017 Heft 4, 103 - 103. Der Beitrag befasst sich mit der Andeutungstheo ... mehr ...
15.02.2017 Auslegung letztwilliger Verfügungen
OLG Hamm: Wirksamkeit eines sogenannten Behindertentestamentes
Vererben vermögende Eltern ihrem behinderten Kind einen Erbteil mittels eines sog. Behindertentestaments in der Weise, dass das Kind auch beim Erbfall weiterhin auf Leistungen der Sozialhilfe angewiesen ist, ist das Testament nicht bereits deswegen sittenwidrig und nichtig. Das hat der 10. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm unter Fortführung höchstrichterlicher Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 20.10.1993, Az.: IV ZR 231/92) und Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils des Landgerichts Essen entschieden. mehr ...
30.01.2017 Ausgestaltung des Testaments
Roth erläutert die Grundlagen des Quotenvermächtnisses
Kurznachricht zu "Praktische Fragen zum Quoten-Vermächtnis" von Wolfgang Roth, original erschienen in: NJW Spezial 2017 Heft 2, 39. Mit Hilfe des Quotenvermächtnisses kann der Erblasser auch bei Schwank ... mehr ...
20.12.2016 Auslegung letztwilliger Verfügungen
Roth gibt Hinweise zur Auslegung von häufig gebrauchten Begriffen in Testamenten
Kurznachricht zu "Auslegung gängiger Begriffe in Testamenten" von Wolfgang Roth, original erschienen in: NJW Spezial 2016 Heft 24, 743. Wenn in einem Testament vom "gleichzeitigen Versterben" die Rede i ... mehr ...
15.12.2016 Testierfähigkeit & Testierfreiheit
OLG München: Nachlasssache Cornelius Gurlitt - Weg frei für das Kunstmuseum Bern
Auch das Oberlandesgericht München hält eine Testierunfähigkeit des Erblassers Cornelius Gurlitt nicht für erwiesen. Dem im Testament als Alleinerbe eingesetzten Kunstmuseum Bern wurde danach der Erbschein zu Recht erteilt. Die dagegen gerichtete Beschwerde der Cousine des Erblassers, Frau Uta W., wurde zurückgewiesen. mehr ...