Carl Link Kommunalverlag

Seit seiner Gründung wird im Carl Link Kommunalverlag konsequent zielgruppengerecht und praxisnah gedacht. An diesen hohen Ansprüchen hat sich in über 130 Jahren Verlagsgeschichte nichts geändert. Die Wurzeln reichen bis 1884 zurück: In diesem Jahr gründet der Buchhändler Karl Link in Kronach den Carl Link Verlag und richtet sich mit seinem Angebot vor allem an Lehrer und Bürgermeister.

Bis 1916 hat sich der Marktanteil entscheidend vergrößert und der Verlag braucht ein größeres Domizil: Das Gebäude in der Kolpingstraße in Kronach wird erworben, in dem auch eine hauseigene Druckerei eingerichtet wird. Im Jahr 1917 übernimmt der Sohn des Verlagsgründers, Oskar Link, die Leitung des prosperierenden Verlags. Der Zweite Weltkrieg bedeutet eine Zäsur in der Unternehmenshistorie; der Verlag übersteht diese Zeit mit dem Druck von Lebensmittelkarten. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung nach 1945 entwickelt sich der Carl Link Verlag zum größten bayerischen Fachverlag mit einem kompletten Programm für die Kommunalbehörden. Nach wie vor gilt der Kundennähe ein besonderes Augenmerk: Mitarbeiter des Außendiensts besuchen und beraten regelmäßig alle Kommunalbehörden.

Das hundertjährige Bestehen im Jahr 1984 gibt Anlass, Bilanz zu ziehen: Das Portfolio umfasst über 3.000 verschiedene Formulare, Sonderdrucke, Fachbücher, Loseblattsammlungen, Büroorganisationsmittel, Fachzeitschriften und Seminare. Kompetente Fachleute aus Spitzenbehörden zählen zu den Carl-Link-Autoren, und die Publikationen zeichnen sich durch hohe Qualität und Aktualität aus. Beste Voraussetzungen also, um das Marktgebiet über die bayerischen Landesgrenzen hinaus zu erweitern.

In den neunziger Jahren werden „Buchdienst“ und „Büromarkt“ gegründet und es erfolgt der Anschluss des Carl Link Verlags an die Wolters Kluwer Deutschland GmbH.

Die Druckerei wird im Jahr 2000 selbstständig. Bis heute prägen Innovationsbereitschaft und Kundenorientierung die Philosophie des Verlags. Die elektronischen Medien und das Softwaregeschäft werden konsequent weiter ausgebaut und alle Dienstleistungen an die individuellen Bedürfnisse der Anwender angepasst. Der Verlag teilt sich in zwei selbstständige Bereiche: Carl Link, mit Schwerpunkt auf Schul- und Kindergartenmanagement und den Carl Link Kommunalverlag, der sich auf Publikationen für die Öffentliche Verwaltung konzentriert.

Historie im Überblick

1884

Der 25-jährige Buchhändler Karl Link gründete in Kronach den Carl Link Verlag

1905

Auf- und Ausbau des Vertriebs

1916

Erwerb des Verlagshauses (Kolpingstraße) und Einrichtung der Druckerei

1917

Oskar Link übernimmt die Unternehmensleitung

1937

Ausbau der Betriebsflächen

1958

Georgine Link und ihr Enkel Folker O. Link-Wiesend übernehmen die Verlagsleitung

1965

Zweigniederlassung in München

1984

100-jähriges Verlagsbestehen: Carl Link ist größter bayerischer Fachverlag

1997

Folker O. Link-Wiesend veräußert den Verlag und die Druckerei an die Wolters Kluwer Deutschland GmbH

2000

Die Druckerei wird an ihren damaligen Geschäftsführer, Herrn Wächtler und an den Druckereileiter, Herrn Schumann, veräußert

2010

Spezialisierung in zwei Bereiche: Carl Link, mit Schwerpunkt auf Schul- und Kindergartenmanagement und den Carl Link Kommunalverlag mit Publikationen für die Öffentliche Verwaltung

Von wegen weiß-blau:

Wer Bayerns Behörden besucht, dem fällt vor allem eine Farbe ins Auge – Grün. Das ist die charakteristische Markenfarbe der Publikationen des Carl Link Kommunalverlags. Und so prägen traditionell „grüne Regale“ die Büros von Entscheidungsträgern aus Kommunen, Staats- und Landesbehörden. Als marktführender Anbieter von Fachinformationen in der bayerischen Behörde hat sich der Carl Link Kommunalverlag als unverzichtbarer Informationsdienstleister einen Namen gemacht.

Ob in der Behörde oder unterwegs, ob im Archiv oder aber direkt live bei einer Gerichtsverhandlung – unser Anspruch ist es, immer die richtige Information zur richtigen Zeit zur Verfügung zu stellen.
Deshalb bieten wir eine umfassende Palette an Medien: Das Angebot umfasst alles von Zeitschriften, Loseblattsammlungen und Büchern bis zu elektronischen Produkten, wie z.B. online abrufbare Formulare und Muster, Rechtsdatenbanken und Softwarelösungen. Mit diesem lückenlosen Mediamix hat sich der Fachverlag einen festen Platz in den kommunalen Behörden sowie in Staats- und Landesbehörden gesichert.

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