Gieseking Verlag

Die Verlagsgründung erfolgte 1937 in enger Anlehnung an eine bereits seit 1907 bestehende Druckerei. Der Verlag wurde von Werner Gieseking als geschäftsführendem Gesellschafter aufgebaut und bis zu seinem Tode 1992 geleitet.

Zunächst erschienen neben Heimatliteratur vor allem Schriften und Kalender des Deutschen Jugendherbergswerks, die schon seit mehr als 50 Jahren in der Druckerei hergestellt werden. Dieses Programm wurde auch nach dem Zweiten Weltkrieg fortgeführt und schließlich erweitert durch Werke zur Zeitgeschichte, die teilweise in Übersetzungen in Großbritannien, den USA und Spanien erschienen.

Aber schon zu dieser Zeit begann mit der Begründung zweier rechtswissenschaftlicher Fachzeitschriften in den Jahren 1948 (Rpfleger) und 1954 (FamRZ) die Ausrichtung auf ein mittlerweile rein juristisches Verlagsprogramm. Zum Themenbereich dieser beiden ersten Zeitschriften erschienen Handbücher, Kommentare und Lehrbücher in zahlreichen Auflagen sowie die erste monographische Reihe, die heute 251 Bände umfasst. Inzwischen kamen vor allem zwei weitere juristische Fachzeitschriften - jetzt schon im 31. und 35. Jahrgang - und mehrere Schriftenreihen hinzu.

Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Familienrecht, Rechtspflegerrecht, Zivilverfahrensrecht und Freiwillige Gerichtsbarkeit, Internationales Privat- und Verfahrensrecht sowie in Teilbereichen Strafrecht, Strafverfahrensrecht und öffentliches Recht.

Seit Ende der 80er Jahre widmet sich der Verlag auf den von ihm betreuten Gebieten auch den elektronischen Medien und brachte u.a. 1991 die erste CD-ROM heraus, gefolgt von zwei weiteren juristischen Datenbanken und einer elektronischen Gesetzessammlung.

Der Verlag ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft rechts- und staatswissenschaftlicher Verlage e.V. (ARSV), des Deutschen Familiengerichtstages e.V. und der Wissenschaftlichen Vereinigung für Familienrecht e.V.

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