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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 08.03.1995, Az.: 10 AZR 208/94
Gratifikation; Prämie; Freiwillige Leistung; Mitteilungspflicht des Arbeitgebers über die Gründe für Differenzierungen
Gericht: BAG
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 08.03.1995
Referenz: JurionRS 1995, 10087
Aktenzeichen: 10 AZR 208/94
 

Verfahrensgang:

vorgehend:

LAG Niedersachsen 22.10.1993 - 6 Sa 1066/93

Rechtsgrundlagen:

§ 242 BGB

§ 611 BGB

Fundstellen:

AuR 1996, 65 (amtl. Leitsatz)

BB 1996, 223 (amtl. Leitsatz)

BB 1996, 378-379 (Volltext mit amtl. LS)

DB 1996, 1575-1576 (Volltext mit amtl. LS)

JurBüro 1996, 335 (Kurzinformation)

NJW 1996, 948-949 (Volltext mit amtl. LS)

NZA 1996, 418-419 (Volltext mit amtl. LS)

RdA 1996, 123 (amtl. Leitsatz)

ZTR 1996, 190 (amtl. Leitsatz)

BAG, 08.03.1995 - 10 AZR 208/94

Amtlicher Leitsatz:

Der Arbeitgeber kann bei der Gewährung einer freiwilligen Leistung Arbeitnehmer, die im Laufe des Bezugsjahres ausgeschieden sind, auch dann von der Leistung ausnehmen, wenn er den im Laufe des Bezugsjahres neu eingetretenen Arbeitnehmern die Leistung anteilig gewährt. Der Senat läßt dahingestellt, ob der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die nicht ohne weiteres erkennbaren Gründe für eine Differenzierung alsbald mitteilen muß, wenn er sich auf diese berufen will.

 
Zitierungen
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