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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 26.04.2001, Az.: 1 BvR 758/97
Verfassungsbeschwerde; Persönlichkeitsrecht; Pressefreiheit; Bildberichterstattung; Prinz Ernst August von Hannover; Caroline von Monaco; Prügelprinz; Person der Zeitgeschichte
Gericht: BVerfG
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 26.04.2001
Referenz: JurionRS 2001, 18158
Aktenzeichen: 1 BvR 758/97
ECLI: [keine Angabe]

Fundstellen:

AfP 2001, 212

DSB 2001, 42

DVBl 2001, 1345-1350 (Volltext mit red. LS)

JuS 2002, 184

NJW 2001, 1921-1926 (Volltext mit amtl. LS)

WRP 2001, 910-917 "Bildberichterstattung über Prominente"

ZUM 2001, 578-584

BVerfG, 26.04.2001 - 1 BvR 758/97

Tenor:

  1. 1.

    Die Verfassungsbeschwerde-Verfahren werden verbunden.

  2. 2.

    Die Urteile des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 8. September 1998 - 7 U 48/98 - und des Landgerichts Hamburg vom 6. Februar 1998 - 324 O 697/97 - verletzen die Beschwerdeführerin zu 2 in ihrem Grundrecht aus Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 des Grundgesetzes. Die Entscheidungen werden aufgehoben. Die Sache wird an das Landgericht Hamburg zurückverwiesen.

  3. 3.

    Die Urteile des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 8. September 1998 - 7 U 82/98 - und des Landgerichts Hamburg vom 29. Mai 1998 - 324 O 137/98 - verletzen die Beschwerdeführerin zu 3 in ihrem Grundrecht aus Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 des Grundgesetzes. Die Entscheidungen werden aufgehoben. Die Sache wird an das Landgericht Hamburg zurückverwiesen.

  4. 4.

    Die Urteile des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 26. Oktober 1999 - 7 U 48/99 - und des Landgerichts Hamburg vom 19. Februar 1999 - 324 O 521/98 - verletzen die Beschwerdeführerin zu 4 in ihrem Grundrecht aus Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 des Grundgesetzes. Die Entscheidungen werden aufgehoben. Die Sache wird an das Landgericht Hamburg zurückverwiesen.

  5. 5.

    Die Urteile des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 7. Dezember 1999 - 7 U 111/99 - und des Landgerichts Hamburg vom 25. Juni 1999 - 324 O 169/99 - verletzen die Beschwerdeführerin zu 5 in ihrem Grundrecht aus Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 des Grundgesetzes. Die Entscheidungen werden aufgehoben. Die Sache wird an das Landgericht Hamburg zurückverwiesen.

  6. 6.

    Die Verfassungsbeschwerde der Beschwerdeführerin zu 1 wird nicht zur Entscheidung angenommen.

  7. 7.

    Die Freie und Hansestadt Hamburg hat den Beschwerdeführerinnen zu 2 bis 5 die notwendigen Auslagen zu erstatten.

 
Zitierungen
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