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Oberlandesgericht Karlsruhe
Urt. v. 13.09.2011, Az.: 17 U 99/10
Entschädigungsanspruch wegen geschlechtsbezogener Benachteiligung im Bewerbungsverfahren infolge einer Stellenausschreibung für einen "Geschäftsführer" durch Verstoß gegen die Neutralität
Gericht: OLG Karlsruhe
Entscheidungsform: Urteil
Datum: 13.09.2011
Referenz: JurionRS 2011, 32723
Aktenzeichen: 17 U 99/10
ECLI: ECLI:DE:OLGKARL:2011:0913.17U99.10.0A

Verfahrensgang:

vorgehend:

LG Karlsruhe - 22.03.2010 - AZ: 2 O 279/09

Fundstellen:

ArbRB 2011, 290

DB 2011, 2256-2259

Die Justiz 2011, 383-387

DVP 2012, 173-174

FStBW 2012, 348-350

FStHe 2013, 222-224

FStNds 2012, 410-411

GmbHR 2011, 315

GmbHR 2011, 1147-1151

GmbH-StB 2011, 360

MDR 2011, 1419-1420

NWB 2011, 3264

NWB direkt 2011, 1032

NZA 2011, 10-11

NZA 2012, 392

NZA-RR 2011, 632-635

RDV 2012, 308

schnellbrief 2011, 8

Streit 2012, 39-40

StuB 2011, 808

ZAP 2012, 59

ZAP EN-Nr. 45/2012

ZIP 2011, 6

ZIP 2011, 1979-1982

OLG Karlsruhe, 13.09.2011 - 17 U 99/10

Im Rechtsstreit Dr. B. U. - Klägerin / Berufungsklägerin - Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. A. gegen H. H. GmbH - Beklagte / Berufungsbeklagte - Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Sch. Streithelfer: 1. R. K. 2. R. G. Prozessbevollmächtigte zu 1 und 2: Rechtsanwälte K. wegen Forderung hat der 17. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe auf die mündliche Verhandlung vom 26. Juli 2011 unter Mitwirkung von Vorsitzendem Richter am Oberlandesgericht Dr. Müller-Christmann Richter am Oberlandesgericht Lindner Richterin am Landgericht Dr. Merz fürRecht erkannt:

Tenor:

  1. I.

    Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil des Landgerichts Karlsruhe vom 22.03.2010 - 2 O 279/09 - im Kostenpunkt aufgehoben und in Ziff. 1 der Urteilsformel wie folgt geändert und neu gefasst:

    1. 1.

      Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 13.257,36 EUR zu zahlen.

    2. 2.

      Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

  2. II.

    Die weitergehende Berufung wird zurückgewiesen.

  3. III.

    Die durch die Anrufung des unzuständigen Arbeitsgerichts entstandenen Kosten trägt die Klägerin. Von den Kosten der Streithilfe tragen die Klägerin 4/10 und die Streithelfer 6/10. Von den übrigen Kosten des Rechtsstreits beider Instanzen tragen die Klägerin 4/10 und die Beklagte 6/10.

  4. IV.

    Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 120% des vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 120% des jeweils zu vollstreckenden Betrags leistet.

  5. V.

    Die Revision wird nicht zugelassen.

  6. VI.

    Der Streitwert für das Berufungsverfahren wird auf 24.765,00 EUR festgesetzt.

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