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Oberlandesgericht Zweibrücken
Beschl. v. 16.09.1983, Az.: 3 W 79/83
Elterliches Recht der Vornamensgebung als Bestandteil der Personensorge für das Kind; Einschränkbarkeit des elterlichen Rechts auf Vornamensgebung durch die Rechtsstellung des materiell Betroffenen sowie der mit der Vornamensgebung verbundenen öffentlichen Belange; "Allgemeine Sitte und rechte Ordnung" als Schranken des Namensgebungsrechts im Falle der Namensauswahl "Philipp Pumuckl"
Gericht: OLG Zweibrücken
Entscheidungsform: Beschluss
Datum: 16.09.1983
Referenz: JurionRS 1983, 13151
Aktenzeichen: 3 W 79/83
ECLI: ECLI:DE:POLGZWE:1983:0916.3W79.83.0A

Verfahrensgang:

vorgehend:

AG Koblenz - 29.03.1983 - AZ: 21 III 28/83

LG Koblenz - 09.06.1983 - AZ: 4 T 219/83

Fundstelle:

NJW 1984, 1360-1362 (Volltext mit amtl. LS)

Verfahrensgegenstand:

Eintragung eines Vornamens in das Geburtenbuch des Standesamts ...,

OLG Zweibrücken, 16.09.1983 - 3 W 79/83

In dem Rechtsstreitverfahren
hat der 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Zweibrücken
durch
die Richter am Oberlandesgericht Bauer, Lang und Haindl
auf die weitere Beschwerde vom 25. Juli 1983
gegen den Beschluß der 4. Zivilkammer des Landgerichts Koblenz vom 9. Juni 1983
am 16. September 1983 beschlossen:

Tenor:

  1. 1.

    Der Beschluß der 4. Zivilkammer des Landgerichts Koblenz vom 9. Juni 1983 und der Beschluß des Amtsgerichts Koblenz vom 29. März 1983 werden aufgehoben.

  2. 2.

    Der Standesbeamte der Beteiligten zu 4) wird angewiesen, den von den Beteiligten zu 2) und 3) für den Beteiligten zu 1) ausgewählten weiteren Vornamen "Pumuckl" in das Geburtenbuch einzutragen.

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